03 · 24

Danke!

Hallo!

Das neue Semester steht schon vor der Tür, Zeit diesen Blog zu schliessen.

Ich danke allen unseren Lesern und natürlich allen Studenten, die durch ihre Beiträge diesen Blog belebt haben.

Bis denn


Thies Albers & Karoline Schulte-Frohlinde

02 · 25

Problema - the film & Europas Allianz mit Diktator Gaddafi

Im aktuellen Greenpeace-Magazin bin ich auf eine interessante Webseite
gestoßen: www.problema-thefilm.org
Mehr als 100 Wissenschaftler, Unternehmer, Philosophen, Künstler und
Aktivisten aus aller Welt saßen im Jahr 2006 in Berlin an einem runden Tisch
zusammen und suchten nach Antworten auf die 100 drängensten Fragen unserer
Zeit. Aus 900 Stunden Videomaterial hat Ralf Schmerberg ein rasantes und
bildgewaltiges 98-minütiges Filmessay gemacht. Es lohnt sich auf jeden Fall
mal reinzuschauen!

Aus aktuellem Anlass: Wer über die fatale Allianz der EU mit dem libyschen
Regime unter Gaddafi gerade im Hinblick auf die Flüchtlings- und
Migrationspolitik mehr erfahren will, sollte mal einen Blick auf die Seite von
Pro Asyl werfen:
http://www.proasyl.de/
http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2010__ab_April_/Brosch...

02 · 02

Dokumentation über Art Spiegelman

Schöne Dokumenation über den Comic-Zeichner/Autoren Art Spiegelman.

Teil 1

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02 · 02

Chew - Comic zur aktuellen Ernährungsdebatte

02 · 01

Medium "Comic"

Hier noch einmal die im heutigen Referat erwähnten Beiträge:

Comics: "Die 99" ("arte Journal" vom 13. Dezember 2010)

"Graphic Novel" ("Aspekte" im ZDF vom 26.11.2010)

"Persepolis" (Trailer)

01 · 31

Was bringt uns das Internet wirklich?

Der Folgende Artikel bezieht sich, wenn nicht anders gekennzeichnet, auf die Homepage der Avaaz Bewegung: http://www.avaaz.org/de/about.php mit Stand vom 31.01.2011, 17:55 Uhr.

Oft könnte man sich die Frage stellen, was das Internet denn eigentlich für einen Sinn hat. Wo oder wie bewegen wir uns im Netz? Was tun wir tagtäglich, wenn man doch davon ausgehen kann, dass jeder von uns durchschnittlich an 5,7 Tagen 136 min. im Internet ist (http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=258).

Wir vernetzen uns mit unseren Freunden per facebook, myspace, diverse vz's, stayfriends und anderen social networks. Wir lesen online Zeitungen weil es so einfach ist, wir arbeiten online per Email oder recherchieren Inhalte. Man verfolgt Blogs, in denen Themen, die für einen speziell spannend sind, besprochen werden, oder wir frönen dem Voyeurismus und unserem Selbstdarstellungstrieb. Aber hat das einen wirklichen Sinn? Ja wahrscheinlich schon, für jeden einen ganz bestimmten, welcher nicht verurteilt werden darf.

Meine Frage zielt eher darauf ab, ob man mit dem Internet auch etwas bewirken kann, was der Gesellschaft zu Gute kommt. Ob man eventuell sogar die Welt ein kleines bisschen verändern könnte? Ich habe mich auf die Suche nach einer Plattform / einem Tool im Internet gemacht, was für mich ganz persönlich Sinn macht und ich bin fündig geworden. 

Im Folgenden stelle ich die Avaaz Bewegung vor, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat „Millionen von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten eine Stimme (…) (zu geben), um dadurch auf dringende internationale Themen Einfluss zu nehmen: den Schutz der Umwelt, die Achtung von Menschenrechten sowie die Verminderung von Armut, Korruption und Krieg. Avaaz nutzt das Internet, um Tausende von individuellen Aktionen zu bündeln, um mit vereinten Kräften für das Gemeinwohl einzutreten.“ Ihre Arbeitsweise ist einfach. Avaaz ist eine Organisation, welche Petitionen erstellt und weltweit per Internet zeichnen lässt, diese befassen sich mit Themen wie Menschenrechten, Umweltschutz, und anderen von den Mitgliedern als wichtig empfundenen Themen.

Außerdem finanzieren sie Anzeigenkampangen, setzen sich mit Regierungsvertretern in Verbindung und organisieren ‚Offline‘- Proteste und Events. Avaaz hat ein einzelnes global agierendes Team welches 14 sprachig auf 4 Kontinenten arbeitet. So ist eine fast weltweite Abdeckung gewährleistet. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit Vorschläge einzuschicken, welche Themen behandelt und bearbeitet werden sollen. Das Team von Avaaz.org prüft diese dann und erstellt eine Petition oder entwirft eine Anzeigen Kampagne. Auch hier wird demokratisch entschieden. Kampagnen Ideen werden zum Beispiel wöchentlich in einer Zufallsstichprobe von 10.000 Nutzern vorgestellt. Nur Kampagnen, die großen Zuspruch bekommen werden durchgeführt. So möchte Avaaz sicherstellen,“dass Ansichten und Wertvorstellungen der Menschen dieser Welt wichtige, uns alle betreffende, Entscheidungen beeinflussen.“ Allein durch Spenden von Privatpersonen wird die Organisation finanziert um Einflüsse von Staaten oder Konzernen auszuschließen. 

Durch die Nutzung des Internets kann Avaaz wie ein „Löschfahrzeug“ handeln, welches zu einem Einsatz gerufen wird und sofort handeln muss. 

Aktuell gibt es eine Petition zur „Korrigierenden Vergewaltigung“, welche in Tansania durchgeführt wird. Hier handelt es sich darum, dass homosexuelle Frauen über Stunden offiziell vergewaltigt werden, um sie zur normalen Sexualität zurück zu bringen. Dies ist offensichtlich ein unaussprechlicher Verstoß gegen die Menschenrechte und passiert trotzdem. Um einem solchen Vergehen Aufmerksamkeit zu verschaffen gibt es avaaz.org, hier wird in wenigen Sätzen informiert und man kann mit einem Klick eine Petition unterschreiben, welche dann wie folgt an den Präsident von Tansania gesendet wird:

"An Südafrikas Präsident Zuma und Minister Radebe:

Wir fordern Sie dazu auf, "korrigierende Vergewaltigungen" öffentlich zu verurteilen, diese Hassverbrechen zu kriminalisieren, unmittelbare Vollzugsmassnahmen durchzusetzen, die Öffentlichkeit aufzuklären und die Opfer zu schützen. Diese abscheuliche Praxis kann nur durch eine starke Führungsrolle Ihrer Behörde und der ganzen Regierung beendet werden. (…)“

Avaaz bedeutet in vielen Sprachen Osteuropas, des Mittleren Ostens sowie Asiens "Stimme". Die Bewegung ist seit 2007 mit der Botschaft Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt zu mobilisieren online gegangen. Sie wollen „gemeinsam die Lücke zwischen der Welt, die wir haben und der Welt, die wir uns wünschen (…) schließen.“ 

„Allen Avaaz-Kampagnen, so verschieden sie auch sein mögen, liegen gemeinsame Werte zugrunde - die Überzeugung, dass wir zuallererst Menschen sind, privilegiert durch Verantwortung füreinander, für zukünftige Generationen und unserem Planeten gegenüber.“

Das Internet bringt mit Sicherheit jedem persönlich etwas, sei es nur mit Freunden, der Familie oder den liebsten in der Welt kommunizieren zu können, eine Aufgabe wie Avaaz sie sich gesetzt hat, lässt diese Dinge vielleicht nicht in den Hintergrund rücken, aber es setzt sie in Relation zu den Dingen die in dieser Welt geschehen und zu den eigenen Prioritäten.

Wie oben bereits erwähnt verfolgt jeder von uns ein eigenes Ziel in der heutigen Onlinewelt. Es sollte sich aber auch jeder grundsätzlich die Frage stellen, weshalb es solche Organisationen so schwer haben, sogenannte “visits” zu generieren.

Warum ist es für die meisten ein gesellschaftlicher Anspruch morgens die bild.de zu lesen und darüber informiert zu werden, wer aus dem Dschungelcamp geflogen ist. Wie der Status der “virtuellen Freunde” in den „social networks“ ist, um herauszufinden, dass diese eine „steile Nacht im Amp“ hinter sich haben, anstatt sich bewusst für solche Organisationen wie avaaz.org einzusetzen, zu stimmen, zu posten, zu bewerten oder zu unterstützen. Diese Aktivität dauert ebenfalls weniger als ein Minute. Warum sind die Probleme in der eigenen kleinen Welt größer, wenn doch immer alle davon sprechen, dass wir globalisiert denken, arbeiten und leben und jeder Mensch ein Recht auf ein lebenswertes Leben habe? 

Wir genießen in Deutschland das Privileg, jeden Tag Zeitungen lesen zu können, uns jeden Tag bewusst über politische und soziale Ereignisse im In- und Ausland zu informieren.

Auch im Rahmen dieses Privilegs kämpfen viele Journalisten für mehr Meinungsfreiheit und darum Missstände in dieser Welt aufzudecken, indem sie davon berichten und dafür einstehen. Avaaz.org versucht ebenfalls dieses Privileg aufrecht zu erhalten, kann es dank der heutigen Technologie schneller verbreiten und einer breiten Masse die Möglichkeit geben sich zu beteiligen.

Ich hoffe, dass die Avaaz Bewegung noch viel bekannter wird und dazu beiträgt diese Welt ein bisschen besser zu machen.

Ich werde meinen Facebook Account nicht löschen, aber ich bin froh, eine solche Organisation gefunden zu haben, die ich per Facebook ein bisschen bekannter machen kann und freue mich ab jetzt über jeden meiner Freunde, der diesen Link „liked“.

Frederike Öhmann

 

01 · 31

Die Nähe von Computerspiel und Film

Das Medium gestaltet und steuert Ausmaß und Form des menschlichen Zusammenlebens und daher ist für Marshall McLuhan das Medium die Botschaft. Computerspiele sind ebenso wie Filme bedeutende Massenmedien der Populärkultur. Anders als der Film, der das letzte Jahrhundert in vielerlei Hinsicht prägte, verbreiteten sich Computerspiele erst in den letzten Jahrzehnten und sie entwickelten sich schnell zu einem milliardenschweren Geschäft in Deutschland, mit einem bereits höheren Marktanteil, als das Kinogeschäft vorweist. Während sich Computerspiele in ihrer ökonomischen Bedeutung bereits etablierten, wird um deren kulturelle und soziale Bedeutung zurzeit noch kontrovers debattiert und was für die Filmsoziologie gilt, fällt für die sozialwissenschaftliche Erforschung von Computerspielen noch deutlicher aus, sie werden von der Soziologie vernachlässigt. Beiden Mediengattungen gemein ist, dass sie mit ihrem Aufkommen in der Öffentlichkeit auf Ablehnung stießen. Heute werden allerdings, im Gegensatz zu Computerspielen, Filme auch als kulturelle Leistungen akzeptiert. Aus Perspektive der Cultural Studies wird die Dichotomie Hochkultur-Massenkultur aufgehoben, da diese Unterscheidung dem Zweck dient, Herrschaftsverhältnisse zu sichern. Im Fokus der Cultural Studies als interdisziplinäres Forschungsfeld ist die Produktion von Vergnügen und Bedeutungen in kulturellen Ökonomien. Der Spieler ist aus Perspektive der Cultural Studies keineswegs nur ein Opfer der dominanten Ideologie, denn durch seine eigene Lesart wird er zum Produzenten von Sinn.

Mit Blick auf die Nähe von Computerspiel und Film gibt es Zusammenhänge auf unterschiedlichen Ebenen. Übereinstimmung und Abgrenzung zwischen Computerspiel und Film lassen sich über den Grad an interaktiven und narrativen Elementen in audiovisuellen Medienprodukten am ehesten darstellen. Der Grad an interaktiven Elementen bei Computerspielen ermöglicht es, den Nutzern schnell und reflexartig in einem Spiel zu reagieren, andererseits können sie den Spielverlauf durch reflexive Entscheidungen beeinflussen. Verfügen Computerspiele auch über narrative Elemente, zeichnet sich eine Nähe zum Film ab. Sowohl Film als auch Computerspiel sind durch die digitale Entwicklung von dynamischen Entwicklungsprozessen durchdrungen. Auf dem Medienmarkt bilden sich Oligopole, die in der finanziellen Ökonomie dominieren und mit der gemeinsamen Vermarktung von Film und Computerspiel werden Synergieeffekte und höhere Gewinne erzielt. Ein Medienprodukt sowohl als Film und Computerspiel zu vermarkten erhöht das Interesse und andererseits sind virtuelle Helden aus Spielen zu einer Konkurrenz für reale Leinwandstars geworden. Die Nähe zwischen Computerspiel und Film ist auch gekennzeichnet von einer zunehmenden Nähe zwischen Fiktion und Realität, als ein dynamischer sozialer Prozess, der die Gesellschaft verändert.

J. M.

01 · 31

Funny talking animals

Viel Spass

F.Ö.

01 · 29

Comic und Wissenschaft

Physikprofessor James Kakalios (University of Minnesota) über die Kräfte von Dr. Manhattan aus der Sicht der Wissenschaft.

Science of "Watchmen"

01 · 29

Internettelefonie

Internettelefonie

Der Bereich der Verbindungstechnologie hat in den letzten Jahren stark zugenommen und dabei spielt die generelle Dynamik im Onlinemarkt eine große Rolle. Ein Beispiel hierfür ist die kostenlose Telefonie-Software Skype, mit der viele Menschen ihre Anrufe von Computer zu Computer gratis erledigen. Durch dieses Internettelefonie-Programm haben die Internetnutzer die Möglichkeit, mit ihrer Familie und Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern zu kommunizieren. Skype ermöglicht nicht nur weltweite Telefonate, sondern auch Videotelefonate und den Austausch von Dateien und Textnachrichten, aber auch das Durchführen von Konferenzgesprächen. Die Internettelefonie ist auch als Voice Over IP bekannt und bezeichnet das Telefonieren über ein Computernetzwerk auf der Grundlage des Internetprotokolls. Typisch hierfür ist die Aufteilung der Sprachinformationen durch das Internetprotokoll in Datenpakete, die auf nicht festgelegten Wegen in einem Netzwerk zum Ziel gelangen. Die Übertragung von Sprachpaketen und der Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Internetnutzern beruht auf der P2P-Technologie. P2P ist die Abkürzung für „Peer-to-Peer“ und bezeichnet die Kommunikation, die zwischen gleichgestellten Partnern (d.h. Rechnern/Programmen) stattfindet. In so einem „Peer-to-Peer“-Netz können die Computer nicht nur Dienste in Anspruch nehmen, sondern auch stellen diese anderen Internetnutzer zur Verfügung. (Vgl. http://www.3w-tv.com/html/definition_peer_to_peer___p2p.html [Stand 29.01.2011])
Im Jahr 2005 haben 16% aller Internetnutzer gute Erfahrungen mit der Internettelefonie gemacht und jeder Vierte unter den DSL-Kunden hat schon Voice Over IP genutzt. Dabei zeigt sich ein großer Aufwand auf, der mit der Installation von Software und dem Kauf von speziellen Zusatzgeräten verbunden ist. Aus Kostensicht aber lohnt sich das auf jeden Fall. Für die Onliner Gruppen bis 29 Jahre spielt die Internettelefonie eine sehr große Rolle. (Vgl. http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/08-2006_Fisch.pdf [Stand 29.01.2011])
Niklas Zennström und Janus Friis sind die Erfinder von der Voice Over IP-Software Skype. Skype existiert seit August 2003 und bis September 2008 wurden über 300 Millionen Registrierungen bei dieser Software-Telefonie sowie über 100 Milliarden Minuten Kommunikation verzeichnet. (Vgl. http://www.voip-sip.de/voice-over-ip-voip-software.htm [Stand 29.01.2011])
Skype wird immer beliebter, da viele Menschen, die z. B. im Ausland sind, immer öfters mit deren Familie Kontakt haben und die Möglichkeit haben, sich auszutauschen. TS

Mediensoziologie

Seminar "Einfluss von Medien auf Individuum und Gesellschaft" des Instituts für Soziologie, WWU Münster (WS 2010/2011)

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Blog zum Wintersemester 2010/2011

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